Freitag, 27. Juni 2008

Kaltenbach 2007 Tag 1, oder warum alles so ist wies is

Tja nach einer halben Ewigkeit muss ich wieder mal meine Kreativität freien Lauf lassen. Also: Dieser 13.7.07 begann, wie sollte es anders sein mit Kopfschmerzen und Stress. Kopfschmerzen: Anfragen dazu bitte an die leere Falsche Jack Daniels. Stress? Tja es spielte als erste Band am gesamten Festival die Band von Tina, weswegen wir (stefan und ich) auch unten sein sollten. Hier ein paar Beweisfotos:











Danach gings wieder zurück zum Bus. Dort kam Stefan auf einmal drauf, dass Elsa von ihm ein Kind erwartete und er ging mal hörchen.



Nachdem sich das Kind dann irgendwie wie in Luft aufgelöst hatte, wurde mal gefrühstückt. Tja und wer würde schon was gegen lecker Apfelstrudel am Morgen haben? Richtig! Die Kühltruhe!
Wir hatten das Zeugs im Trockeneis gelagert und GottseiDank wieder rechtzeitig herausgenommen, sonst wärs nicht mehr so schön gewesen:




Nur zur Erklärung: Der Vodka hat doch 40% und war fast durchgefrohren. Was da weißes auf der Flasche war, war die gefrohrene Luftfeuchtigkeit aus der Umgebung... Trockeneis ein geiles Zeugs!

Auch des Murauer hat ein bißchen zu kalt bekommen, wie man hier sieht:



Es ergaben sich aber im Laufe der Zeit ein paar Schwächeanfälle:





Ich behaupte ja immer, daß Kaltenbachfestival sei das TickTack-Hausfestival. Es ist aber auch so, daß man dort dauernd Leute aus selbigen Lokal trifft:






Am Abend bekamen wir dann noch Besuch von der holden singenden und keyboardspielenden Maid names Tina.



Der Biss in den Finger soll sogar ziehmlich weh getan haben, obwohl ich mir nicht wirklich vorstellen kann, daß der Schmerz im Hirn noch viel Reaktion hinter sich her gezogen hat. :-)




Tja und irgendwann fand unser Gast heraus, daß drinnen noch eine andere Maid namens Elsa lag, die natürlich gleich mal in Augenschein genommen wurde.




Dabei konnte ich es mir nicht verkneifen Tinas Hintern in voller Prach und unter grellem Blitzlicht in voller Pracht abzuschießen. Natürlich hab ich das Foto gentlemanlike sofort gelöscht (ja ,genau! hehe)


Selbstverständlich kam es zu sofortigen heftige Protesten...



nichtdestotrotz setzte Tina ihre Mission fort, zerrte Elsa aus dem Bus und spielte mit Elsas Füssen. da kam es wie es kommen sollte, ein Socken war schnell fort und Elsa Zehen sahen Frischluft. Mit den durch diesen Anblick bei Tina ausgelösten Begeisterungsstürmen hatte zu diesem Zeitpunkt keiner gerechnet. Jeder hat ihr: " Mein Gott schau da die süssen zeherln an!!" nur mit einem Kopfschütteln quittieret. Ach Elsa selbst.



Nachsatz: Wie man an den Fotos unschwer erkennen kann, trägt Tina einen quergestreiften Pullover. Wie der aufmerksame Leser richtig vermutet, gehört der mir. Wie der aufmerksame Leser weiß, trug diesen Pullover schon diverse Damen. Warum sich dieses Teil einer solchen Beliebtheit erfreut, kann ich nicht beantworten, es wird aber weitere Untersuchungen in diese Richtung geben...

Dienstag, 05. Februar 2008

Kaltenbach Open Air Festival 2007 Tag 0

Diesemal wurde die Anreise von mir übernommen, was sich im Laufe der Reise irgendwie als Fehler herausstellen sollte, aber dazu später mehr.

Anfangs kam mich Stefan mit Elsa abholen und dann gings ja schon los zum Flo. Zu diesem Zeitpunkt war der Bus, naja wie soll ich sagen: angeräumt. Es kamen aber noch Flo und Denise dazu, die naturlich auch eine Menge Gepäck mithatten. Also alles eingepackt; danach war der Bus voll. ABER: Wir mussten ja noch einkaufen (Bier und so für Flo und Denise). Nachdem das erledigt war der Bus zum Brechen voll. FÜNF Personen samt Gepäck (zelt etc) Kühlschrank, Trockeneis, Getränken und Nahrung. Vorne Ich und Stefan. Am Kühlschrank gleich hinter uns Elsa und hinten auf der Rückbank Flo und Billy. Die Heckscheibe zugeräumt und haufenweise ungesicherte Gepäckstücke. Also die Bullen hätte mich nicht aufhalten dürfen, das wäre teuer geworden!

Nichtsdestotrotz setzten wir uns in Bewegung Richtung Obersteiermark. und wieder gings die A9 und die S-irgendwas Richtung Bruck rauf. Mittlerweile zum dritten Mal.

Irgendwann kam (wiedermal) jemand auf die gloreiche Idee, wir könnten ja was trinken. Also nix Solidarität mit dem Fahrer, DANKE LEUTE! *grrr*
Gesagt getan, BacardiBreezer (jawohl die BÖSEN ALKOPOPS!!!!) ins Trockeneis, abkühlen, beim Fenster aufmachen (spritzt ja das Zeugs wie ein männliche Jungfrau beim ersten Mal), und runter damit. Nach dem (und das sollte der illustre Leser mittlerweile schon wissen) die Reisegeschwindigkeit sich eher in Grenzen hielt, waren bei der ersten Pause in Bruck alle schon sehr lustig. Das machte sich insbesondere bei Elsa bemerkbar, da sie die lustige Eiegnschaft hat mit einem einer dreifach übersteuerten, hohen Frauenstimme (klingt so wie die Ehefrau, wenn man was ausgefressen hat) ein dezentes "SSSSSSCCCCCCCCHHHHHHAAAAAAATTTTTTTTTTZZZZZZZZZZ!!!!" mir von hinten rechts an den Kopf zu werfen. Irgendwie ist das zu einem Running Gag geworden,; wahrscheinlich deshalb, weils mich jedesmal wie einen verstörten Hund zusammengezogen hat. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nämlich noch kein probates "Gegenmittel" gegen diese Verbalattacke, aber das sollte sich ändern. *grins*

Irgendwann kam dann auch die Abfahrt Spital am Semmering und dann Richtung Spital. Keiner hatte gerechnet, das wir soweit zurückfahren mussten aber egal. Ich in meiner Diddeldummdidaidiedö-Mentalität wäre ja fast am extrem grossen (A4) Einfahrtsschild vorbeigefahren, aber GSD hab ich die Kurve noch bekommen.



Also rein und rauf die Strasse und wer steht natürlich dort? Da Jürgen. Zusammen mit noch zwei Leuten und einer Kiste Murauer. Leider waren die Bier net kalt, weshalb ich dann doch keine Flasche abgeschnorrt hab. Warmes Bier? Als hätten wir das notwendig! Unser Bier ist immer kalt. Manchmal sogar zu kalt! Aber dazu später mehr!







Tja und was sollen wir sagen? Kaltenbach findet mitten in einem Skigebiet statt. Dementsprechend gings auch ersterGangsteil nach oben. War aber egal, denn wir waren da, hatten gute Laune, wussten sogar wohin (Platz war reserviert) und ich (Exekutive bitte weghören) hatte ein Bier. Während ich autofuhr! JEAH! ICH REBEL!!!! *rofl*







Nach ein paar ein paar Hinundherversuchen den Bus richtig hinzustellen, bei dem ganz nebenbei ein Haufen Wiener Prolls ein paar Abgase zuviel fürs empfindliche Näschen abbekommen haben und sich darüber gleich heftig beschwert haben (hoffentlich sinds jetzt impotent oder zumindest unfruchtbar geworden, damit dieser unnütze Typ Österreicher endlich ausstirbt), gings dann mit dem Partyprogramm los. Sprich Kühlschrank, Trockeneis, Bier, Whiskey und Griller raus (dabei wieder die Wiener etwas einnebeln, hähähä) und zuschauen wie die anderen (entschuldige Flo) sich beim Zeltaufstellen ärgern. *grins*





Eines wird dem braaven Leser sicher aufgefallen sein: Wo sind denn die Fotos? Tja gibts keine, zumindest nicht von mir. Ich musste ja faaaahren, und aufpassen, dass keine bullen aufmerksam werden was da so passiert im Bus. Überlegt mal: 5 junge Leute in einem 27 Jahre alten VW Bus, wobei sich 4 betrinken und drei ungesichert drinnesitzen, dass ganze noch überladen mit hauffenweise ungesicherten weichen Gepäckstücken? Is eh kloa, des mussen Massenmörder sein und gehören eigentlich sofort and Wand hingstellt! :-)

Aber irgendwann wurde dann die kamera verwendet, lustigerweise weniger von mir, als von anderen Personen. So entstand dann auch das erste Foto an diesem Tag:



Es kam was kommeen musste, der Whiskey hat sich bei mir vorgestellt. Tja und dann gabs zur Abwechsung mal wiedeer einen argen Absturz, wa mich persönlich ja voll schockiert hat, mache ich das ja eigentlich nie! ;-)

Irgendwann sind dann Christoph und Michi aufgetaucht, weils ihnen zu faaad in Graz war...
Aber für ein paar nichtssagenden Fotos hats gereicht Sowie z.B. diese hier:




Dann gabs aber noch eine Märchenstunde vom grossen Onkel Karl für die ganz jungen unter uns, und das sieht dann so aus:





Es ging dann auch noch den Berg hinunter zur allgemeinen Party, bei der vorher einmal kalte Met probiert wurde, war aber grausig.
Tja und vom Rest weiß ich wieder einmal nicht mehr viel, weil ich schon wieder einen Fetzen hatten, sowas tragen nichtmal die Models auf den Laufstegen...

Samstag, 12. Jänner 2008

Summernights 2007 Tag 3 (Abreise)...

...lustigerweise war es an diesem Tag gar nicht soooo schwer aufzustehen, obwohl ja keinerlei Rücksicht auf die bevorstehende Reise zurück ins regenfreie Grazer Becken genommmen wurde. Erster Blick aus dem Bus und ich sah die Nachbarn beim Abbau eines sehr seltsamen Partyzelt, welches aber einen gewissen Stabilitätsfaktor inne haben muss, denn sonst wäre es ja auch vom Regen und Sturm zerstört worden. Jedenfalls landet das Teil hier aufgrund des etwas nach zusammengepfuscht aussehenden Unterbaus.




Egal: Nächstes Problem war die Tatsache, dass Christian und Carina erst irgendwann von deren Eltern abgeholt werden sollten. Es kam wie es kommen sollte, irgendwann kam irgendjemand auf die Idee, sie könnten ja mit uns mitfahren. Ein Blick in den Autoatlas bestätigte dies als eine gute Idee, es ging halt nur die Schneewitchenstrecke wieder zurück in die Steiermark. Dadurch gab es wieder ein neues Problem: Wenn der Bus schon voll war beim Herkommen, wird er durch zwei weitere Personen samt Gepäck auch im Angesicht des von uns vernichteten Alkohols, nicht leerer. Also wohin mit den Zwei? Lösung: Alles was geht raus und wegwerfen und den Rest 1,5 Stunden irgendwo hinverstauen. Es gelang mit ausgeprägten Bus-Blockout. Irgendwann um 11 wurden dann der mir mittlerweile unbekannte Ort des Geschehens unter Hupen in Richtung zu Strasswalchen verlassen. Es wurde dann auch vorm Partyzelt salutiert, hat es doch tatsächlich noch zwei Tage als Busvorzelt gehalten. Und wieder liegt in diesem Jahr ein kaputtes Zelt vor meinem Bus.



Irgendwo im Hinterland dann die Zwei rausgelassen und einander noch versprochen, sich beim Metalcamp wiederzusehen.



Das dauernd Carinas Märchenkassette im Busradio wiederholt wurde, hab ich nicht mitbekommen, aber eigentlich logisch, wenn der Blaupunkt auf "repeat" geschalten war. Und man durch den Motorlärm und den viel zu kleinen schizophrenen Monostereolautsprecher im Armaturenbrett nicht ein Wort verstand.





Danach warns nurmehr Tina und ich. Es folgte eine fünfstündige Heimfahrt unter anderem über den Pötschenpass, bei dem ein Oldifahrer den Begriff rechts mal ranfahren und alle vorbeilassen nicht kapiert hat, ausserdem gings mitten durchs Salzkammergut, in dem es einmal nicht geregnet hat, was natürlich eine Erklärung für die schönen während der Fahrt geschossenen Fotos ist:



Irgendwann kam dann richtig Hippiefeeling auf, wobei ich aber zugeben muss, ich weiß nicht genau woran das gelegen hat. ;-)



Das war das Summernightsfestival 2007. ganz nett und klein, Ein Festival wie ich es in diesem Jahr kein zweites Mal erlebt habe. Ob ich 2008 wieder hinfahre, sei noch dahingestellt. Interessant ist sicher die Location dieses Jahr: Ein alte Burg.
Es gab dann aber noch die grosse Freude auf das nächste Festival 2007, das Kaltenbach 2007, mehr dazu hier in Kürze...

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Summernightsfestival 2007 Tag 2

Tja, es ist mir vollkommen klar, daß nach so einem ereignisreichen Tag, wie den vorhergehenden, es keine Stiegerung mehr geben kann. Naja und so wars ja dann auch. Klar gab es ein paar Highlights, welche ich natürlich der illustren Lesergemeinde gerne mitteile, aber im Endeffekt wars verglichen mit Tag 1 eher fad. So und nun genug der einleitenden Worte. Let´s get it on!

Erstes Highlight des Tag war die Zigarretenwuzzelaktion von Carina. Das Ergebniss darf ich hier nicht zeigen (Big Brother is watching you, und wer weiß, was sich der Depp wieder ausdenkt bei dem nichtvorhandenen Bild), aber es ist auch bemerkenswert, wieviel man nicht ins Wuzzelpapier reinbringen kann:




Zweites und absolut bestes Highlight (meiner Meinung nach fast der ganzen Saison): Wie bringt Tina einen wiener Rapidprolet mit blonden Haaren zum Schweigen?
Sie stellt sich vor ihm breitbeinig hin, greift nach unten, nimmt ihren Rocksaum hebt ihn bis über die Hüfte und zeigt ihm ihre Möse. Das Ganze noch kombiniert mit der Ansage: "Hearst Oida, hoit die Schnauzn und faung endli zum Leckn aun!". Ich die Nerven bewahrend, machte dabei folgenden Schnappschuss:



Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen! Wie auch, war ja sein mechanisches Gehirn (zu mehr hats offenbar evolustionstechnisch in der Hauptstadt Österreichs noch nicht gereicht) , durch den Anblick der sich ihm bot, komplett überlastet!

Als Tina sich dann den nächste hergerufen hat, wars dann um ihn geschehen. Als er das sah, wars zuviel.



Da ich neben ihm saß, konnte ich tatsächlich die Zahnräder in seinem Kopf krachen hören! Er verschwand und wart nicht mehr gesehen.
Eine kleine Geschichte gibts noch zu Tinas Akt mit dem blonden Bayern auf Christians Stuhl (der ganz nebenbei voll begeistert war, was sich da abspielte!). Carina kam gerade von oben mit etwas zu essen und checkte im ersten Moment nicht so ganz, was denn da passiert. Als sie es dann doch checkte (lang hats eh nicht gedauert), fragte sie nochmals ungläubig bei mir nach um wirklich sicher zu gehen (wie gesagt, sie kannte Tina erst seit 2 Tagen), und nahm daraufhin keine Bissen ihrer Mahlzeit ein, hat sie sich doch ausgerechnet eine BRATWURST gekauft. Ich hätt auch nicht genüsslich reinbeissen können, angesichts der Tatsache, die gerade da 2 Meter links von mir passiert. ;-)

Nachdem uns unser Bayer verlassen hat, pirschte Tina wieder. Doch nichts kam. Ihrer Meinung nach, weil sie zu leise (ja genau!) "Hey Alter Ficken?" geschrieen hat. Also bat sie mich darum. Nachdem ich ja sogesehen nichts zu verlieren hatte, tat ich auch so wie mir geheissen. Ich plärrte von meinem Sessel aus "Hey Alter, tschuldige ficken?"; tschuldige deshalb, weil ich ja höflich bleiben wollte. Nach ein paar erfolglosen Versuchen, drehte sich aber tatsächlich ein junger Mann um und kam auf mich zu. Ich wiederholte meine Aufforderung zum Geschlechtsverkehr und es zeigte sich ein Lächeln auf seinem Gesicht (er war schon deutlich näher gekommen). Bei der dritten Wiederholung meines unmoralischen Angebots, fügte ich :"...mit ihr!" hinzu und zeigte auf Tina. Und dann passierte eine unfassbare, sensationelle und (fast) unbeschreibliche Situation.
Sein Lächeln verschwand und er drehte sich traurig um. Ich verstands einfach nicht, aber Tina hat die Lage sofort gecheckt: "Hahaha, Karli, do schaust blöd, der wollt mit DIR ficken!! haha!" Sie dürfte damit absolut recht haben; so hab auch ich ein gebrochenes Herz in Salzburgerland hinterlassen



Der weitere Nachmittag wurde mit braver Alkoholvernichtung begangen, da wir ja die jungendliche Komasäufer vor ihrem Unglück schützen wollen! Ein paar Impressionen davon:




Tinas Gier war ja auch nicht schlecht, und so ergab sich ein weiteres Opfer:



Nachdem die Nachbarn da ein kleines, illegales Lagerfeuer angezündet haben (das Holz hams beim Bauern über den Acker gestohlen, der natürlich vollauf begeistert war), kam mir doch die Idee, den heiligen Satansthron den reinigenden Flammen zu übergeben. Gesagt, getan, hier die Bilder:





Mann, der Stuhl hat gebrannt wie Zunder! Hätte ich mir nicht gedacht!

Auch wurde wieder mal sehr viel Benzin geredet. Vorallem zwischen mir und Alex, nur war das etwas komisch, denn er redete von seinem Moped und ich von meinem Motorrad. Aber wahren Benzinbrüdern geht der Gesprächstoff niemals aus! Sehr zum Leidwesen von da Isa (die unwichtige NIN-Fanin vom Vortag), die irgendwie etwas verloren schien, bis ich natürlich mit ihrem damaligen Liebingsthema anfing: NIN. Bemerkenswert, wenn mans genau betrachtet: Ein Musiker aus den USA namens Trent, hat es geschafft, dass sich eine Freundschaft zwischen zwei Generationen von Komasäufern (Isa und mir) über den Alpenhauptkamm hinweg entwickelt. Klingt ja fast schon romantisch! ;-)

Tja, und irgendwann brach dann der Abend übers Alpenvorland herein, sprich wir gingen nach oben. Und weils natürlich auch Tradition hat bei jedem Festival, hab ich alle Leute verloren. ;-)
Also geisterte ich wieder mal durch die Gegend und saugte so ein paar Eindrücke in mich auf. Da aber nicht wirklich viele Leute dort waren, das ganze Campingareal nicht beleuchtet war und auch optisch die Landschaft schon erschöpft war, gabs das nicht viel zu aufsaugen, bis, ja bis ich irgendwo am untern Teil der Campingwiesen einen Feuerball hochsteigen sah. DAS WAR ES FÜR MICH!! DIE MACHEN SPRENGVERSUCHE, DA MUSS ICH HIN! also los!

Unten angekommen, stellte sich heraus, das da keine C4-Packerln gezündet werden (ich war ja ganz traurig *heul*), sondern zwei Feuerspeier ihr Hobby zelebrierten. Zugegeben, ein paar Krater in der Landschaft hätten mir besser gefallen, aber was die Jungs da machten, schaute auch SEHR SPEKTAKULÄR aus!



Ich hatte auch ein geniales Video davon, aber ICH UNGLAUBLICHER DEPP HAB DAS IN MEINEM SUFF GELÖSCHT!!!!!!! ARGH!!!!!! ICH WATSCH MICH JETZT NOCH DAFÜR!

Irgendwann half mir dann das Wunder der modernen Telekommunikation Carina, Chris, Alex, Isa und den Rest (ich gebs zu, ich hab die Namen vergessen), wieder. Und so begann wieder dasselbe (es klingt langweilig, wars aber bei Gott nicht), blödsinnquatschen und saufen. Dabei kam ich mit einem jungen Mann aus Braunau ins Gespräch, bei dem sich im Laufe der Zeit herausstellte, dass er eigentlich ein Wiener sein muss. Und zwar deshalb, weil der Typ einen so unglaublichen Schwachsinn von sich gegeben hat, dass selbst ich sanfter Riese schon knapp dranwar ihm eine zu schmieren. Worum es ging? Um seine Kritik an Metallica live.
Jetzt ist es schon ein sehr heikles Thema, eine meiner absoluten Lieblingsbands zu kritisieren, noch dazu wenns live spielen (und da gehen viele mit mir konform, live sind die immer noch ein Kriterium!), aber ich bin ja nicht der, der einem Streitgespräch ausweicht. Ganz im Gegenteil!
Im Nachhinein wars aber der gleich arge Reinfall wie das Gespräch mit Martin A. 2005. Scheinbar war ich zu dumm, die Zeichen zu erkennen, da der Typ nur deshalb nicht zu Rock im Park fahren will, weil von den "Deitschn" gmöcht wird, und er hosst die "Deitschn". Das es um Welten besser organisiert ist als Novarock, wollte er gar nicht hören, da er zu verbohrt in seine Meinung, nein Meinug will ich das gar nicht nennen, hirntechnische Verkapselung triffst eher, war. Aber ich lies mich davon nicht abschrecken und begann zu fragen (bezgl Metallica).

Frage eins: "Wieso, was hat Dir net gefallen?" Antwort:"Die waren einfach nur Scheisse!", das ging so 20 Minuten weiter, glaubt mir, ich hab da nicht locker gelassen, ich wollte einen Grund hören, warum bzw. was ihm nicht gefallen hat! Irgendwann kam er mit der Sprache raus, das ihm die Bühnenshow nicht gefallen hat. Sag ich, hey das ist nicht Slipknot, sondern Metallica, die sind straight forward, ohne viel Schnickschnack, weils ja um deren Musik geht. Nächste Ansage: Ja die haben ja nur Lieder gespielt, die keiner kennt! HALLLLLLOOOOO????!?!?!?!?!?!?
Jemand zuhause? Ich war bei jeder Metallica-Show seit 2003 und die haben immer Lieder ihrer ersten Alben gespielt. Die wissen, dass viele Fans wegen der alten Sachen kommen.
Sprich Du bist ein "Postblackalbumfan". Antwort: "ein was?" Einer, der die Scheiben nach dem Black-Album kennt und mag. Antwor: "Na bin ich net". Irgendwie wuchs dann folgende Frage in mir hoch: "Sag mal, welche Alben hast denn eigentlich von Metallica?" Antwort: "KEINE!"

Ernsthaft, was sollst auf sowas sagen? Ich mein, welche unglaubliche geistige Inkontinenz hat sich dieser Typ zugezogen? Es gibt in Österreich die freie Meinugsäusserung, aber das schreibt nicht vor, dass man zu jedem Thema eine haben muss UND diese dann kundtut! Sowas ist geistige Umweltverschmutzung! Oder ist das im Bezirk Braunau so üblich? Ist das das geistige Wien von Oberösterreich (ein Bundesland, das ich übrigens sehr schätze!!) Ich weiß jetzt von zwei Männern die aus dem Bezirk Braunau kommen/kamen. Und bei beiden ist der intellektuelle Zenith bei einem IQ von 65 scheinbar erreicht/erreicht gewesen. Zeigt sich da ein Trend?

Es hat sich dann auch so zugetragen, dass ich von den Leuten dort breite Unterstützung bekommen habe, den KEINER konnte seine nicthvorhandene Argumentation nachvollziehen. Alex hat aus Solidarität sogar ein lecker Menü aus allem was er so am Tisch fand zusammengestellt; hier das Foto beim Abschmecken:




Achja, da fand ja zu diesem Zeitpunkt auch noch der zweite Teil des Fesivals statt. Dazu kann ich aber nicht viel mehr sagen, da ich keine von den Band kannte.

das wars von Tag 2...

Tinas Bilanz: ein bis zwei Typen oder so, macht irgendwas bei ich hab nicht mehr mitgezählt....rechnet selber nach! ;-)

Montag, 15. Oktober 2007

Summernights Festival 2007 Tag 1

Also erster Konzerttag und ich auf mit leichten Kopfschmerzen und einer eher undezenten Übelkeit. Aber als tapferer Indianer hat man natürlich keinen Schmerz. Also was tun? Patentierten Muntermacher unter Tinas Protest (der macht Dir den Magen hin!) runtergekippt und auf die Wirkung gewartet.
Scheinbar ist dem Veranstalter über Nacht der Gedanke gekommen, dass er zu wenig Platz zum Campen hat, also wurde einfach nochmal so ein grosses Stück von der Wiese abgemäht und mehr Platz geschaffen. Ich hab ganz schön blöd dreingeschaut, als zwei Traktoren da einfach durch die illustre Festivalgemeinde gefahren sind; und das um 10 Uhr morgens. Aber so werden die Dinge scheinbar am Land erledigt.






Weiters sind die Gestalten die am Abend da waren nun im neuen Outfit wiederaufgetaucht. Ob er einen Werbevertrag mit SPAR hat, oder ob er einfach das Teil im nächsten Ort geklaut hat?






Das Lustige an dieser Partie war, dass die einfach dahergekommen sind, ohne Karte, ohne Geld etc. (was ja so nix besonderes is), aber SICHERHEITSHALBER habens ein Stromaggregat dabei! :-)

Irgendwann kam Tina auf die Idee, sie muss was kochen, und mir davon was abgeben. Aber kein Hunger gepaart mit kurz darauf folgenden Saustallgestank (scheinbar wollte man uns alle damit vertreiben) haben meinen Magen wieder zu einem Kurzbesuch im Ort Kotzen überredet. Ihr könnt euch das gar nicht vorstellen wie das gestunken hat! GRAUSAM!


Also wurde das Standardprogramm (=Saufen) durchgezogen. Dabei sind ein paar Dinge aufgefallen wie z.B.:


die verzweifelten Satanistenversuche von Carina und Christian





die bewundernswerten Augen diese jungen Dame ;-)



ein Stück (Menschen-)knochen, das Tina da aus ihren Schuh gezaubert hat





Irgenwann wollte Chris unbedingt eine Band anschauen, und da sind wir natürlich mit. Da kann man auch gut sehen, wie klein und niedlich das Ganze da draussen war!







GOTTSEIDANK sind wir mit Chris mitgegangen!! Es kam nämlich das berühmte Salzburger Wetter vorbei und hat mit einem Regenguss sondergleichen jedem dort klargemacht, wo er sich eigentlich befindet und das dort Aprilwetter das ganze Jahr herrscht. Aber seht selbst:







Es war nach diesem Guss nicht nur das tolle REDBULL Zelt zerstört, sondern auch das Partyzelt von Chrisi und Carina. Ausserdem standen die Sessel unter Wasser. Es war die Stimmung am Boden. Chris ging gleich pennen (ich frage mich immer noch, ob deren Zelt überschwemmt war) und Carina hatte eine Laune wie 16 Jahre Regenwetter.





Im Endeffekt habe ich dann noch das Beste daraus gemacht und einmal Bestandsaufnahme gemacht. Also nix wie drauflos, alles was noch geht genommen, oder mit Bierdosengaffa (siehe Novarock) geflickt und das was da noch vom Partyzelt übrig war, zum Bus geklebt. Et voilá wir hatte ein Vorzelt. Diese Konstruktion hat es übrigens auch auf die Homepage des Festivals geschafft!





Damit hat der Salzburger Schnürlregen schon kommen können! Aber bitte kein Sturm!









In der Zwischenzeti hat Tina wieder einen Typen vernascht...genial fand ich ja das Horn einfach in den Boden rammen... ;-)





Irgendwann kamen dann noch mehr Salzburger zu unserer Runde unter anderem auch diese junge, vollkommen unwichtige NIN Fanin.





Wie man sich doch täuschen kann... ;-)

Irgendwann wollte ich auch die lokale Rotweinspezialität des Festivals kennenlerne, aber ich glaube die habe ich nicht bekommen, aber seht selbst:









Besondern die letzte Zeile des Labels hats mir angetan. Frei übersetzt heisst das nix anderes, wie Kopfschmerz ist schon in der Flüssigkeit fix fertig reingemischt!!
Irgendwann gings dann hinein, da ja Eisregen spielte. Und das im Heistadl! Ergebniss dieser Kombination: Es war einfach viel zu voll!














Ausserdem fehlte die Violine und es gab dauernd Problem mit der Technik, über die sich die Band aufregte. (Monitor vom Schlagzeug funktionierte nicht etc.). Also alles in allem ein nicht wirklich gutes Konzert. Sogesehen war sein Abschlusskommentar genau richtig...




Nach noch ein paar Bands (keine Ahnung mehr wer), kam dann endlich die von mir so heiss ersehnte deutsche (Frankfurt am Main) Trashmetallpartie der 80iger, die damals meine Idole waren, denn hauptsächlich gehen die Texte ums Saufen. ;-) Highlight des Ganzen, war eine Rolle von Gerri, nachdem ihn ein Fan (der ganz einfach auf die Bühne stieg), auf ein Versprechen aufmerksam machte. Dabei wurde fast Frank (der Bassist) sammt seinem Equipment von der Bühne "geräumt". Tja Gerri ist halt auch keine 20 mehr und auch nicht mehr 70 Kilo schwer. ;-) Zum Schluss wollten die Fans bei "Freibier für alle, sonst gibts Krawalle!!" die Bierstände stürmen, aber leider wars nur ein Lied...









Dann wieder runter zum Bus, wo mich eine wütende Tina erwartete, da ihr saukalt war und ihr Zeugs eingesperrt im Bus war. Was solls, sie hat halt ihre Wintersachen angezogen und war dann wieder auf Männerpirsch; es gab ja auf einmal wieder eine Auswahl!





Auch dieser Kerl würde angemacht. Er sitzt hier auf einem zusammengebrochenen Campingsessel, der, weils sooooo geil ausgesehen hat, als "Satansthron" bezeichnet wurde. Bequem war das sicher nicht!





Es ging dann noch bis ins Morgengrauen weiter, irgendwie gibts davon keine Fotos mehr und auch eine nicht wirklich zusammenhängende Erinnerung. Es sind nur forlgende Dinge noch passiert:

Ein gewisser Ludwig kam vorbei, und hat mit Tina einen "Männerliefervertrag" abgeschlossen.

Irgendjemand aus Salzburg hat sich mit Carina (sie kennt ihn aber schon länger) im Geschwisterzelt vergnügt und ist dort eingeschlafen.

Chris hat bereits bei Helligkeit das Geschwisterzelt abbauen begonnen, um sein Recht auf einen Schlafplatz geltend zu machen, was natürlich zu Streitereien geführt hat.

Wann genau diese letzten Dinge passiert sind, weiß ich nicht, aber sie sind passiert, soviel Erinnerungsfetzen hab ich trotz meines damaligen Fetzens noch!

Tinas Bilanz an diesem Tag: 9 Typen, macht eine Summe von 11

Samstag, 22. September 2007

Summernights Festival 2007 Tag 0 UPDATE!

Tja, nach dem Novarock war diese Partie eine extrem krasse Umgewöhnung.
Ersten keine wahnsinnigen 50000 Leute,
Zweitens kein blödes Anstellen beim Reinfahren
Drittens eine gewissen Unsicherheit, wo das denn nun sein und ob wir nicht schon vorbeigefahren sind
UND VIERTENS TINA!

Und viertens hat dem ganzen einen massiven Stempel aufgedrückt, daß könnt ihr mir glauben, denn ich hab dauernd das Gefühl gehabt, ich habe den Wolf ins Haus der sieben Geislein, na wie soll ich sagen, hineingetreten oder so. Ich mein, mir war schon klar, daß sie dem ganzen einen Stempel audrückt, aber wenn ich gewusst hätte wie groß derselbeige ist, naja...

aber der Reihe nach.


Die Fahrt dorthin war schon wieder mal eine der langwierigeren Sorte, da wie üblich mein Bus keine Geschwindigkeitsrekorde aufstellen kann. Aber auf der B1 in Oberösterreich/Salzburg gibts da ein paar interessante Orte:


Und dieses Mösendorf kam direkt nach einem Ort namens Bierbaum. Alter was mach ich noch in Graz, wenns dort einen Ort voll mit Mösen gibt und im Nachbardorf das Bier auf Bäumen wächst????


Nichtsdestotrotz sind wir da angekommen, wo wir hinwollten, wohlgemerkt ohne uns zu verfahren!



Also irgendwo auf einer Wiesen bei einem Gasthausbauernhof, mitten in einer Ortschaft deren Namen ich vergessen habe und die nicht einmal im großen ÖAMTC-Autoatlas eingezeichnet ist. Der Vollständigkeithalber: Der Ort ist in der Nähe von Strasswalchen.


Also den Hang runter irgendwo ein Platzerl finden. Linkerhand sah ich dann ein "Päärchen" (zumindest dachte ich das, sind aber Geschwister) und auf die Frage, ob wir denn da stehen bleiben können, wurde genickt. Also Motor aus und runter von Fahrerbock. Da samma mit die Christbamma!






Nach dem übliche ersten Bier und auspacken von Tisch, Sessel und Jack Daniels kam auch Tina mit ihrem Zelt und etc in die Gänge. Als Partyzelt wurde folgende vollkommen unzureichende Konstruktion aus dem Hut gezaubert, die aber niemals auch nur irgendeinen funktionellen Zweck erfüllt hat.




Nächster Punkt: Auf Tuchfühlung mit den Nachbarn gehen. Und was soll ich sagen: Experiment gelungen. So habe ich nämlich Christian und Carina kennengelernt. Auch noch einen Haufen anderer Leute, aber die Namen wollten einfach nicht in mein Gedächtnis. War echt ein vollalkoholischer Spass, wie folgende Bilder beweisen.






Ich bin dann noch mit Chris rauf zum Bierstand und hab mir dort zum ersten Mal in meinem Leben Wieninger Bier reingezogen. Schmeckt gar nicht schlecht das Zeugs. Auf jeden Fall deutlich besser als Ottakringer! Geendet hat der ganze Wahnsinn dann mit einer "IchkotzmaldenJägermeistervordenBus" Aktion meinerseits und dann ab ins Bett...

Update zu diesem Tag: Anzahl der von Tina vernaschten Typen: 2 (was recht wenig ist...)

Freitag, 21. September 2007

Novarock 2007 Tag 4

..der letzte Tag, auch Abreisetag genannt.

Dieser Tag war geprägt vom eingetretenen Aufräumwahn und BierflaschenunterdemAutowegräumen. Nachdem das alles erledigt war, wurde mein Bus vom Vorzelt befreit, welches dann in den allgemeinen Müllhaufen überging.



Als alles erledigt war, kam der große Augenblick: Springt der Bus wieder an? Ich mit 1KiloHammer am Heck lauernd und Stefan am Steuer den Schlüssel umdrehend, überkam uns ein Schrei, als mit einigen Hustern der luftgekühlte Boxermotor seine Arbeit wieder aufnahm. Ich hab mich ja schon im Dreck unter den Wagen klettern gesehen und diese "trockene HammerschlagÜbung" durchführen gesehen. Aber Gott sei Dank hats auch so funktioniert.

Nach 2 Stunden warten (wir befürchteten ja schon, das der Sprit ausgeht, gings dann zur Tankstelle und dann nachhause. Irgendwo nach Eisenstadt kam Stefan und mir dann folgende Idee für den BUS.


Fazit: Novarock 2007 war nur durch den Bus erträglich. Wir hatten einen Sonnen- und Bienenstich und einen Hitzeschlag zu verzeichnen. Abgesehen davon ist das burgenländische Ackerfestival noch immer so schlecht organisiert, das es mit seinen großen deutschen Vorbildern nicht mithalten kann, den dort kriegst fürs gleiche Geld mehr. Es wird sich also zeigen, ob ich mir 2008 den Grenzwahn vor Ungarn antun werde, oder ob ich nicht gleich zum Schmid, sprich zum Rock im Park oder noch besser zum Rock am Ring, fahr.

Donnerstag, 20. September 2007

Novarock 2007 Tag 3

AUTSCH!


Nicht mal die zwei Stunden Schlaf mehr, die ich mir gegönnt habe, hatten irgendeine Chance gegen den KaterZungenSchwielBrandElchInDaGoschn. Mann war ich fertig, was auch Stefan und Eve neidlos anerkennen mussten. Zitat: "Oida, Du schaust aber heit mal richtig fertig aus. Des is dei Festivalausseehen!", oder so ähnlich waren die Kommentare der beiden. Kein Wunder bei der Menge an billigen Fusel in den ScheissCocktails in dem Scheisspartyzelt.
Aber irgendwie habe ich mich dann doch hochgerappelt und ein patentierter Muntermacher hat der Welt wieder Farbe verliehen...also los zu den eigentlich ungewollten aber doch essentiellen Dingen die man auf einem Festival im wahrsten Sinne machen muss. Gesagt getan, auf zum nächsten Dixiklo. Es hat sich so richtig schön verhalten, dass sich am Karavanparkplatz so etwas wie ein Nobelviertel (also auf Grazerisch: eine Mischung aus Leonhard, Geidorf und Ruckerlberg) gebildet hat; mit all seinen Vorteilen. Es wurde nix geklaut (Sesseln, Tische und so), und wenn einem etwas fehlte, der Nachbar hatte immer das, was einem fehlte. Außerdem waren die DIXIs bis zum Schluss sauber und sie wurden nicht umgeworfen. ABER: Irgendwann sind auch die schönsten Dixis voll. Und das ist genau an diesem Tag passiert. Also eigentlich der volle Albtraum für mich, da ich sowieso einen sehr empfindlichen Magen habe ( siehe vorhergehende und nachfolgende Posts). Deshalb hab ich beim Anblick auch fast nix (weil ja auch noch nix drin) vor Dixi gekotzt. Dann aber, der endgültigen Verzweiflung nahe, kam der Putztrupp. So oder so ähnlich muss es sich an fühlen, wenn die richtigen Zahlen beim Lotto kommen; so ergab es sich, dass ich Zeuge des eigentlich unmöglichen, unfassbaren und unvorstellbaren wurde:














EINEM JUNGFRÄULICHEN DIXIKLO, WELCHES NOCH HERRLICH NACH FRISCHEM DESINFEKTIONSMITTEL GEROCHEN HAT!!


Es wurde danach wieder gepokert (wir hatten echt nicht viel zu tun), bis Martin kam und uns irgendetwas von "Herumfahren bis nach Tschechien" und McDonalds erzählte. Auf die Frage, ob er denn etwas mitgebracht hat, antwortete er mit Nein, was fast sofortige Lynchjustiz unsererseits zufolge hatte. Sein Glück war, das wir durch die Hitze so gelähmt waren, das wir einfach zu fertig dazu waren. Aber beim nächsten Mal wirst geteert und gefedert Du alter EGOMANE!!! :-D



Weiters passierte an diesem Tag nicht viel, außer das wieder gepokert wurde und Eva wahrlich eine Glückssträhne hatte, die ihresgleichen suchte. Außerdem gabs von mir einen Psycholaydown der seinesgleichen bis heute sucht. Zur Erklärung:







meine Hand: AA im Vordergrund




Stefans Hand: ADo rechts im Hintergrund




Pauls Hand: 6To links im Hintergrund




die restlichen Karten sind Flop, Turn und River.




Gewonnen hätte diese Hand Paul mit TwoPair, er stieg aber schon vorher aus. Und ich hab aufgrund Stefans AllIn AA weggeschmissen. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass Stefan vorher öfters Drillinge gehabt hat, und dann zu so einem Move greift. Aber trotzdem Kumpel: Exzellent gespielt!




Irgendwann am Abend wurde dann (wie üblich) zur RedStage marschiert, und dort gabs an diesem Tag holländischen Märchenrock mit (für mich) Gänsehautgarantie. Und dabei kamen mir ein paar Gedanken zu Sharon de Adel: "Sag mal tut das Not, das Du so eine geile Stimme hast? Ich bin ja jedes Mal komplett paralysiert! Außerdem: Hörst Du Dich auch so an, wenn Du kommst? Weiß das wirklich dann die ganzen Niederlande?"











Tja und wer meint, ich habe schon kranke Gedanken, dann hört euch mal den an:

"Wenn die meine Freundin wäre, sie kommt und solche Töne von sich gibt, bin ich dann genauso gelähmt wie jetzt? Wäre durch ihre Stimme mein ganzer Körper steif und nicht nur mein bestes Stück? Würde dann nicht eine normale 'Nummer' unendlich lange dauern, weil sie mich steuert und ich dadurch im wahrsten Sinne des Wortes zum Sexprügel degradiert? Wie lange würde dieser GroßGedankenwahn im meinem Kopf noch anhalten?..."

In diesem Moment stieß mich Eve von der Seite und ich wachte aus meinem Eigengedanken auf...
Trotzdem hat mir das Konzert gefallen; ist ja nicht umsonst eine meiner Lieblingsbands...

Danach Elsa kurz getroffen und auch einige andere Bekannte aus der Grazer Szene sind vor meine Kameralinse gesprungen.


Dann kam Slayer. Und das war für mich das komischste Konzert überhaupt. Ich mein ich kenne (fast) alles von denen und das sind Idole meiner Teenizeit; ich hab sie auch schon ein paar Mal live gesehen. Sie habe auch nicht schlecht gespielt, nur es kam keine Stimmung auf. Zumindest in mir. Also stand ich das ganze Slayerkonzert einfach apathisch da und hab zugesehen ohne mich zu bewegen. Eve ist dann irgendwann auch abgerissen, weils ihr einfach nicht gefallen hat(ist aber auch nicht ihre Musik), und nachdem alles vorbei war, bin ich wie jeden Abend alleine in Richtung Blue-Stage marschiert. Dort traten gerade ein Band namens The Killers auf. und was soll ich sagen? DIE WAREN GEIL! Da ist Richtig die Post abgegangen. Also von mir aus gesehen waren die definitiv der beste Hauptact (was anderes hab ich mir ja auf der Blue nicht angesehen) der drei Tage. Aber leider nach einer halben Stunde auch schon wieder vorbei.

Ich hab ja aus den letzten Tagen gelernt, und hab diesmal einen großen Bogen um dieses Zelt mit der lauten Musik gemacht und bin heimmarschiert. Eines habe ich dabei aber vergessen. Die anderen paar tausend Leute, die ja auch noch unterwegs auf dem Gelände waren. Und diese Leute entwickelten eine gewisse zerstörerische Dynamik, die sich z.B. in verbrennenden Stühlen ausdrückte.




Oder in dem sie sich zu einem "angry Mob" zusammenrotten und dabei schreiend einem dreckigen Schuh auf einer Stange hinterherrennen. Auch ich, als Nobelviertelbesetzer konnte mich dem Charme dieser Menge, die da auf einmal von hinter mir auftauchte nicht erwehren und bin auch gleich mitgegangen. Gleich ein paar Runden um den Campingplatz, weils ja so schön war.







Laut Angaben soll sich dieser "FolgtDemSchuhMob" auf ca 500(!) Leute ausgeweitet haben. Er soll zum Schluss schon Security und Polizei Eskorte bekommen haben, da nicht mehr für die "Friedlichkeit der Veranstaltung" gewährleistet werden konnte. Ausserdem wie man sieht, hat haufenweise Dixis umgeworfen. Das sind so die Gerüchte, die mir dann zu Ohren gekommen sind. Fakt aber ist, das die Leute SO laut waren, das Eve und ich sie noch im geschlossenen Bus über den Acker hinweg deutlich hören konnten, was obige Geschichten doch sehr möglich machen.

Montag, 10. September 2007

Stermann und Grissemann die 3te...

...weil die Jungs soooooo herrlich sind hab ich wiedermal was entdeckt....



BRÜLLL!!!

Sonntag, 02. September 2007

Novarock 2007 Tag 2

An diesem Tag ist anfangs nicht viel passiert. Ausser das wie bei fast jedem Festival wieder einer mit einer Melone am Schädl herumspaziert ist und dabei komische Bewegungen gemacht und noch komischere Geräusche von sich gegeben hat.





Nach diesem "künstlerischen Intermezzo" der Nachbarn wurde wieder gepokert. Und zwar mit spieltechnischer Unterstüzung der Nachbarn. Wenn wir aber gewusst hätten, wie da einer spielt, hätten wir uns nicht darauf eingelassen. Denn das war sein Chiphaufen am Ende:




Das sind umgerechnet ca 65 Euro. Nicht schlecht bei einem Buyin von 5 Euro. Und das war der Michi nach dem Spiel. Wir habens trotzdem mit Humor genommen und das verlorene Geld einfach als Grazer Entwicklungshilfe für d